Herrendüfte sind voll im Trend
Nicht nur Frauen schätzen Parfüm auch Herrendüfte sind sehr beliebt. Warum sollte nur die Frau ein ansprechendes Parfüm tragen und der Mann nur nach Seife riechen? Männer und Frauen wollen gut riechen, um attraktiver zu wirken. Das Parfüm hat schon eine lange Geschichte. Sie beginnt in der Hochkultur der Ägypter und in Indien. Hier war die Handwerkskunst schon früh soweit entwickelt, dass man die kostbaren Duftstoffe verarbeiten könnte. Heute gibt es die Düfte für Männer in verschiedensten Noten.

Herrendüfte sind meist gesetzter als Frauenparfüms. Die Duftnoten reichen aber ebenso über eine breite Palette. Es gibt zum Beispiel maskuline, fruchtige, pudrige, zitrusfrische oder klassisch-elegante Duftnuancen für Männer. Parfüms sind aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammengesetzt. Diese verschiedenen Noten haben alle unterschiedliche Aufgaben. Die Kopfnote entfaltet sich vor allem in den ersten Minuten nach dem Auftragen. Sie ist intensiver, da sie hauptsächlich die Kaufentscheidung beeinflusst.

Die Herznote ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen und bildet den eigentlichen Duftcharakter. Die Basisnote hingegen ist so der Abklang des Parfüms. Sie ist nicht sehr geruchsintensiv und aber dafür noch nach vielen Stunden wahrnehmbar. Da Männer weniger Parfüm nehmen als Frauen, empfiehlt es sich Herrendüfte in kleineren Mengen zu kaufen. Ein Parfüm kann zwar, wenn es richtig gelagert wird, sehr lange halten, aber mit der Zeit können sich unangenehme Nebengerüche bilden.

Bei der Anwendung kommt es auf die richtige Dosierung an. Ein Parfüm hat mehrere Schwellen. Bei der Duftwirkungs-Schwelle reagiert der Körper auf die noch nicht wahrnehmbare Intensität des Dufts. Bei der Wahrnehmungs-Schwelle riecht man den Duft, kann ihn aber noch nicht einordnen und die Erkennbarkeits-Schwelle kennzeichnet jenen Zeitpunkt, an dem man den Duft erkennen und benennen kann.